The Bride Who Married a Camel's Head, 2010 . Wangechi Mutu

The Bride Who Married a Camel's Head, 2010 . Wangechi Mutu
The Bride Who Married a Camel's Head, 2010 . Wangechi Mutu

Wangechi Mutus hyperästhetische Arbeiten changieren zwischen Schönheit und Schrecken. So auch die Edition, die die in Kenia geborene und in New York lebende Künstlerin anlässlich ihrer Einzelausstellung im Deutsche Guggenheim entwickelt hat. Ausgangspunkt ist Mutus Collage The Bride Who Married a Camel´s Head von 2009, die eine mädchenhafte Frauenfigur in einer surrealen, von Gras bewucherten Landschaft zeigt: Umgeben von Schmetterlingen, exotischen Pflanzen, getrockneten Blättern und Tierschädeln kniet sie auf der Erde. Zwischen den Zähnen des knöchernen Unterkiefers, den sie herausfordernd in die Luft streckt, spritzt Blut, aus ihrem üppigen Blumenkopfschmuck, der von einem opulenten Perlenohrring zusammengehalten wird, windet sich medusenartig ihr Schlangenhaar. Die Verschmelzung von Anmut und Abgründigkeit ist charakteristisch für Mutus ambivalente Arbeiten, in denen sie schwarze, weibliche Identität im Spannungsfeld zwischen westlicher Konsumkultur, Mode, afrikanischer Politik und postkolonialer Geschichte hinterfragt. Für ihre Edition im Deutsche Guggenheim hat Mutu The Bride Who Married a Camel´s Head in ein dreidimensionales Puzzle verwandelt. Das reliefartige Assemblage-Objekt besteht aus Corian, einem hochwertigen Mineralwerkstoff, dessen Oberfläche so bearbeitet ist, dass die Haptik der Originalcollage nachempfunden wird. Der Clou: Ein zentrales Puzzleteil, der Ohrring der Figur, ist herauslösbar und kann an einer dazugehörigen Kette als Schmuckanhänger getragen werden. Limitierte Edtion 100 signiert + 10 A.P.

  • Wangechi Mutu
  • The Bride Who Married a Camel's Head, 2010
  • 1216100645
  • Digitaldruck auf schwarzem Corian, geschnitten als 80teiliges Puzzle, in Holzschuber mit aufkaschiertem Reprint der Collage, 600 x 455x 6 mm
1.600,00 € *

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